Religion kann im Leben von Menschen eine wichtige Ressource sein, die einen Sinnhorizont eröffnet, Erlösung vermittelt und Gemeinschaft stiftet. Religiöse Gruppen und Einstellungen können aber auch pathologische Formen entwickeln und Menschen schaden – etwa in Form von destruktiven Abhängigkeiten, religiösem Extremismus oder Gewalterfahrungen in religiösen Gruppen. In dieser Veranstaltung tauschen wir uns in interdisziplinärer Perspektive über das Thema und den Umgang damit in der Beratung aus.
Matthias Pöhlmann / Christine Jahn (Hgg.), Handbuch Weltanschauungen, religiöse Gemeinschaften, Freikirchen; Gütersloh 2015
Eckhard Jesse / Tom Mannewitz (Hgg.), Extremismusforschung: Handbuch für Wissenschaft und Praxis, Bonn 2019
Referent

Quelle: Philipp Koch
Philipp Koch
Studium der kath. Theologie und Philosophie in München. Seit 2019 Referent für Ökumene und Weltanschauungsfragen im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg.
Der Fachbereich Weltanschauungen steht bei Fragen zu religiösen und weltanschaulichen Gruppen und Einstellungen jeder Art zur Verfügung. Dabei können sowohl Einzelpersonen wie auch kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Einrichtungen Beratung und Begleitung zu unterschiedlichen Bereichen aus dem Themenfeld der Weltanschauungen, der problematischen religiösen Gruppen (sog. „Sekten“) und des religiösen Extremismus in Anspruch nehmen. Der Schwerpunkt der Beratung liegt dabei auf der theologischen und religionswissenschaftlichen Einordnung, bei Bedarf erfolgt eine interdisziplinäre Vernetzung und die Weitervermittlung zu weiterführenden Hilfsangeboten (z.B. aus den Bereichen Beratung, Psychologie, Medizin, Seelsorge oder Deradikalisierung).
Organisatorische Hinweise
Der Vortrag ist kostenlos.



